Kurzbiografie

 

Isabel Czerwenka-Wenkstetten/ICW widmet sich seit einigen Jahrzehnten ihren ästhetisch-, bewegungs- und interaktiv-experimentelle Arbeiten. Ihr humanistischer und naturwissenschaftlicher Hintergrund sind prägend für ihre künstlerische Arbeit. Ihre Kunstausbildung begann sie an the Slade, University College, London / UK („alternative foundation“/ visual arts), gefolgt von Studien an der Akademie der Bildenden Künste, Wien und Studium und Abschluss an der Universität für Angewandte Kunst, Wien.

 

Seit 1999 organisiert und realisiert sie, als Künstlerin und Kuratorin, Kunstprojekte mit Arbeiten und Ausstellungen im In- und Ausland, wie z.B. Deutschland, Polen, Indien, Nigeria, UK, Island, Vereinigte Staaten und Palästina.

 

Seit 2005 Mitglied von „Emergence of Projects (eop)“. Im Jahr 2006 Mitbegründung der Gruppe fishpool - aquarium für kunst und soziales. Seit Oktober 2014 Mitglied der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, Künstlerhaus Wien.

 

ICW wurde 1969 in Wien geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien.

 

 

Die bildende Kunst

 

Räume. Innen-, Außen- und Zwischenräume, die Erkundung und Öffnung dieser. Neugierde auf das Unbekannte, Angst vor dem Unbekannten, Vorurteile und ihre Dekomposition, Einnehmen verschiedener Perspektiven, anderer Blickwinkel, Annäherungsprozesse, Zusammenschlüsse, Raumerfahrung aber auch die sinnlichen Erfahrungen von Material und Raum.

 

Das sind die zentralen Themen, die das künstlerische Schaffen von Isabel Czerwenka-Wenkstetten/ICW durchziehen und sich in ihren Kunstprojekten widerspiegeln. Die Themenbereiche bestimmen die Materialwahl. Im Speziellen Spiegel, Glas und Silikon; materielle und immaterielle Bilder, analoge und digitale Fotografien, die in Collagen und so in neue Bilder verwandelt werden sowie ihre empirischen Studien von Kulturen, die zu einem künstlerischen Statement führen. Das prozesshafte Bewegen oder Bewegt werden, das Abwesende und das Anwesende bilden in ihrer Kunst einen wichtigen Rahmen. Interaktive Kunst, die Betrachter einbeziehend.

 

„Das Wahrgenommene wird wiedergespiegelt. Reflektionen in neuen Kontexten zeigen neue Konstellationen und bewegte Bilder auf, angepasst durch Licht und Schatten bestimmt durch die Zeit. Alles fließt, panta rhei. Und ja, Dunkles und Helles fließen in die gleiche Richtung.“